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Stadtteil · Bremen-Horn-Lehe

Schädlingsbekämpfung in Horn-Lehe

Schädlingsbekämpfung in Horn-Lehe heißt: sehr viel Grün und sehr viel Institut. Kaum ein Bremer Stadtteil hat so hohe Anteile an Park-, Wald- und Naturschutzflächen — und gleichzeitig einen kompletten Universitäts- und Technologiestandort. Beides bringt völlig eigene Fragestellungen mit sich.

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Worum geht es?

Landhäuser, Rhododendron-Park und Technologiepark

Horn-Lehe liegt rund sechs Kilometer nordöstlich des Zentrums und besteht aus Horn, Lehe und Lehesterdeich. Im 18. Jahrhundert errichteten Bremer Kaufleute hier Landgüter mit schloss- oder villenartigen Landhäusern; mehrere sind erhalten und denkmalgeschützt — das Borgward-Haus beziehungsweise Landgut Fritze-Focke von 1750, das klassizistische Gutshaus Landruhe von etwa 1795 und das Landhaus Louisenthal von etwa 1815. Dazu sind Reste des dörflichen Charakters geblieben: erhaltene Bauernhäuser und die Horner Mühle, ein Galerieholländer von 1848/49. Im Zweiten Weltkrieg blieb der Ort weitgehend erhalten.

In den 1960ern kam das Leher Feld mit Einfamilienhäusern und einer mehrgeschossigen Wohnanlage dazu, in den 1990ern das Wohngebiet Hollergrund und das Gewerbegebiet Horn-Lehe West an der Haferwende. Auf dem ehemaligen Telekom-Gelände entstand das Mühlenviertel mit Geschosswohnungsbau und Reihenhäusern. Dazu mehrere Studenten-Wohnanlagen — Luisental II von 1993, die Anlagen an Vorstraße und Spittaler Straße, das Akademische Viertel von 2000.

Der zweite Charakterzug ist der Wissenschaftsstandort: die Universität Bremen mit Lehrbetrieb ab 1971, der Technologiepark mit dem Fallturm von 1990, OHB, die Fraunhofer-Institute IFAM und MEVIS, MARUM und das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie. Dazu das Science Center Universum Bremen.

Und das Grün: der 46 Hektar große Rhododendron-Park mit Botanischem Garten und botanika, der Stadtwaldsee mit Campingplatz und angrenzendem Naturschutzgebiet, das NSG Westliches Hollerland mit 293 Hektar und dem Kuhgrabensee sowie das NSG Untere Wümme mit 148,5 Hektar. Im Westen schließt das Blockland an.

Die Schwerpunkte in Horn-Lehe

Fachkraft im Schutzanzug setzt eine gesicherte Köderstation an der Kellerwand über dem Boden an
Köder gehören in eine gesicherte Station — nie offen ausgelegt, wo Kinder oder Haustiere herankommen.

Hornissennest am Rhododendron-Park

der stärkste Hornissenanker Bremens: alter Baumbestand im Rhododendron-Park, am Stadtwaldsee, im Hollerland und an der Unteren Wümme. Die Europäische Hornisse ist besonders geschützt.

Marder auf Landhaus-Dachböden

denkmalgeschützte Landhäuser des 18. und 19. Jahrhunderts und erhaltene Bauernhäuser in park- und waldnaher Lage.

Holzwurm in Landhäusern und Mühle

historische Holzkonstruktionen, darunter der hölzerne Galerieholländer von 1848/49.

Wespennester an Wald- und Parkrändern

Villengärten und die Einfamilienhausgebiete am Leher Feld und im Hollergrund.

Mäuse aus Hollerland und Blockland

Feuchtwiesen und Grünland direkt am Siedlungsrand, dazu Instituts- und Gewerbelager.

Ratten an Kuhgrabensee und Wümme

Gewässer im Hollerland, Campingplatz am Unisee, Gräben des Blocklands.

Bettwanzen in den Studentenwohnanlagen

häufiger Zimmer- und Mieterwechsel, dazu der Geschosswohnungsbau im Mühlenviertel.

Schaben in Mensen und Instituten

Universitätsküchen sowie Labor- und Technologieparkbauten.

Ameisen in den Villengärten

Terrassen, Wegkanten, Rhododendron-Park und Botanischer Garten.

Tauben an Technologiepark-Flachdächern

großflächige Instituts- und Hochschulbauten, Fallturm, Universum.

Für Silberfische und Motten gibt es hier keine eigene Seite.

Anfahrt und Erreichbarkeit

Rund um die Uhr erreichbar, Anfahrt in der Einsatzpauschale enthalten. Für die Universität, die Institute und den Technologiepark stimmen wir Zugang, Sicherheitsbereiche und Zeitfenster vorab ab. In den Naturschutzgebieten und an Waldrändern gilt: Bevor an einem Nest irgendetwas passiert, wird die Art bestimmt — hier ist das keine Formsache.

Angrenzend arbeiten wir in Schwachhausen, der Vahr, in Findorff und Hemelingen.

Worauf Sie sich verlassen können

Artenschutz ist hier keine Formalie.

Bei so viel Park, Wald und Naturschutzgebiet entscheidet die Bestimmung regelmäßig darüber, ob überhaupt gehandelt werden darf.

Denkmalgeschützte Landhäuser

werden begutachtet, bevor behandelt wird.

Preis vor der Arbeit

, siehe was ein Einsatz kostet.

Rufen Sie an

Sagen Sie, ob es um ein Wohnhaus, eine Studentenwohnung oder ein Institutsgebäude geht — und wo genau der Fund war.