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Tauben · Bremen-Horn-Lehe

Taubenabwehr in Horn-Lehe

Flachdach an Flachdach: Die großflächigen Instituts-, Technologiepark- und Hochschulbauten in Horn-Lehe bieten Tauben genau die ebenen, ungestörten Flächen, die sie suchen. Dazu kommen markante Einzelbauwerke wie der Fallturm von 1990 und das Universum Bremen. Taubenabwehr in Horn-Lehe spielt sich deshalb auf Flachdächern, Attiken und Trägern ab.

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Flachdach, Attika, Technikaufbau

Ein Flachdach mit umlaufender Attika ist windgeschützt, übersichtlich und wird selten betreten — für Stadttauben ideal. Unter Technikaufbauten, Lüftungshauben und Photovoltaikmodulen entstehen zusätzlich geschützte Nistplätze.

Weil Tauben standorttreu sind, wächst die Population dort über Jahre, und mit ihr die Kotmenge auf Dachabdichtung, Attika und Entwässerung. Kot greift Bausubstanz an und setzt Abläufe zu — an Forschungs- und Hochschulbauten kommt hinzu, dass Lüftungsansaugungen und Technikflächen betroffen sein können.

Die Abwehr richtet sich nach der Fläche: Netze für Öffnungen, Technikbereiche und Modulzwischenräume, Spikes und Spanndraht für Attikakanten und Träger, Schrägbleche gegen Absätze, Elektroabwehr auf langen geraden Läufen. Immer tierschutzkonform montiert, ohne Verletzungs- oder Fallenrisiko.

Kot, Gesundheit und Recht

Taubenkot enthält Krankheitserreger, Parasiten und Pilzsporen und ist gesundheitsgefährdend. Auf Dachflächen, die von Haustechnik oder Fremdfirmen betreten werden, ist das ein Arbeitsschutzthema. Nicht trocken aufwirbeln — kein Kehren, kein Abblasen mit Druckluft. Wir sanieren angefeuchtet, mit Schutzausrüstung und Atemschutz, und desinfizieren im Anschluss.

Rechtlich: Das Töten oder Vergiften von Tauben ist nach dem Tierschutzgesetz verboten; zulässig sind nur tierschutzkonform montierte Abwehrmaßnahmen. Nester mit Eiern oder Küken stehen während der Brut unter Schutz und dürfen erst nach dem Ausfliegen entfernt werden.

Was Sie sofort tun können

  • Fütterung auf dem Campus unterbinden , auch in Außenpausenbereichen
  • Offene Abfallbehälter und Reste an Mensa- und Cafeteria-Außenflächen schließen
  • Dachflächen mit starker Belastung bis zur Sanierung nicht betreten lassen
  • Kot nicht trocken kehren oder abblasen
  • Vor Arbeiten unter Modulen und Aufbauten prüfen, ob Nester besetzt sind
  • Dachaufbau, Attikahöhe und Zugang beschreiben — das erleichtert die Planung

Häufige Fragen aus Horn-Lehe

Unter unseren Photovoltaikmodulen brüten Tauben. Was tun Sie?

Zuerst prüfen wir, ob dort besetzte Nester liegen — dann muss gewartet werden. Danach wird der Modulzwischenraum mit einem Randsystem verschlossen, so montiert, dass kein Tier eingeschlossen wird, und der Bereich saniert.

Wir haben Publikums- und Forschungsbetrieb. Wann arbeiten Sie?

In abgestimmten Zeitfenstern, häufig außerhalb der Öffnungs- oder Vorlesungszeiten. Zugangsregelungen und Sperrbereiche klären wir vorab; bei akuter Gefahr durch starke Kotbelastung richten wir einen kurzfristigen Termin ein.

Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive

Vergleichbare Objekte betreuen wir an den Zeilenbaufassaden der Neuen Vahr, an den Gleisbauwerken in Findorff und am Paketzentrum und den Bahnhöfen in Hemelingen. In denselben Gebäuden geht es um Schaben in Mensen und Technikbereichen.