Fachwerk von 1667, Villen am Hang und 2.300 Geschosswohnungen
Burglesum besteht aus Burg-Grambke, Werderland, Burgdamm, Lesum und St. Magnus — und die Spannweite ist bemerkenswert.
Das älteste Stück Bremen steht ebenfalls hier: der Spiegelhof von 1667, das älteste Niedersachsenhaus in Bremen, ein Fachwerk-Bauernhaus — dazu das Doktorhaus von 1770 im Werderland.
Grün und Wasser sind reichlich vorhanden: der 65 Hektar große Knoops Park, der Friedehorstpark mit der höchsten natürlichen Erhebung Bremens auf 32,5 Metern, das Ihletal, die Naturschutzgebiete Zentrales Werderland und Grambker Feldmarksee, dazu Grambker See, Sportparksee und Burger See. Im Werderland herrscht offene, baumarme Marschenlandschaft, im Burgdammer Marschbereich landwirtschaftlich genutztes Grünland.
- Lesum ist das historische und kulturelle Zentrum mit der St.-Martini-Kirche, deren romanischer Turm um 1200 entstand. St. Magnus gilt als „durchgrünter und ruhiger Wohnstandort an der Lesum": Ludwig Knoop kaufte 1860 das Landgut Mühlenthal, und „er und andere wohlhabende Bremer bauten sich Villen auf dem hohen Ufer der Lesum". Denkmalgeschützt sind unter anderem das klassizistische Haus Lesmona von 1814, Haus Schwalbenklippe von 1905 und das Torhaus Schloss Mühlental mit neogotischem Pförtner- und Gärtnerhaus von 1871.
- Burg-Grambke weist noch typische dörfliche Strukturen auf, ein „Dorf in der Stadt", und grenzt zugleich an den Bremer Industriepark mit Arcelor Bremen. Burgdamm westlich der A 27 ist „ein vorwiegend durch ältere Bebauung geprägtes Gebiet auf der Geest". Und östlich der A 27 liegt das Marßeler Feld: eine 1963 bis 1968 im sozialen Wohnungsbau errichtete Großsiedlung mit 2.300 Geschosswohnungen und 300 Einfamilienhäusern, heute rund 6.000 Einwohner.
Die Schwerpunkte in Burglesum
Bettwanzen in Burglesum
2.300 Geschosswohnungen; die Frage nach den Nachbareinheiten steht hier immer am Anfang.
Holzwurm im Fachwerk des Spiegelhofs
Spiegelhof von 1667, Doktorhaus von 1770, Haus Lesmona von 1814, Torhaus von 1871. Die älteste Holzsubstanz der Stadt.
Wespennester in St. Magnus und Burg-Grambke
Villengärten, dörfliche Grundstücke und die Geestlagen in Burgdamm.
Mäuse aus dem Werderland
offene Marschenlandschaft und landwirtschaftlich genutztes Grünland direkt am Siedlungsrand.
Silberfische in der Marschenlage
die Marschenlandschaft südlich der Lesum auf ein bis zwei Meter über NHN.
Tauben am Industriepark
Hallenfassaden des Bremer Industrieparks und die Geschossbauten des Marßeler Feldes.
Nur für Motten gibt es hier keine eigene Seite.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Rund um die Uhr erreichbar. Die Anfahrt nach Bremen-Nord kostet nichts extra — sie ist Teil der Einsatzpauschale. Praktisch relevant in Burglesum: Bei den Villen am hohen Lesumufer ist die Hangsituation eine Frage für die Zugänglichkeit, im Marßeler Feld die Zahl der betroffenen Einheiten, und bei denkmalgeschützter Substanz ist gegebenenfalls die Denkmalschutzbehörde einzubeziehen.
Angrenzend arbeiten wir in Vegesack, Gröpelingen und Blumenthal.
Worauf Sie sich verlassen können
Bei Fachwerk und Denkmal wird begutachtet, nicht drauflosbehandelt.
Bei tragenden Holzbauteilen gilt DIN 68800, bei Denkmälern ist die Behörde einzubeziehen.
Im Marßeler Feld sagen wir ehrlich
, wenn nur eine blockweise Behandlung sinnvoll ist.
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