Woran Sie den Marder erkennen
Poltern, Trappeln und Kratzen nachts auf dem Dachboden
deutlich lauter und schwerer als das feine Trippeln von Mäusen
Kot und ein strenger Geruch
im Dachraum, häufig an einer festen Latrinenstelle
zerwühlte Dämmung
und Nestmaterial
Reste von Beute
im Frühjahr zusätzlich quiekende Geräusche — dann sind Jungtiere da
Am Auto zeigt sich derselbe Bewohner anders: angebissene Kabel und Dämmmatten, Startprobleme.
Der Punkt, an dem viele einen Fehler machen
Der Steinmarder unterliegt dem Bundesjagdgesetz. Fangen und Töten sind ausschließlich Jagdausübungsberechtigten vorbehalten und nur außerhalb der Schonzeit zulässig. Ein Schädlingsbekämpfer darf das nicht — und wir tun es auch nicht.
Erlaubt und wirksamer sind Vergrämung und Aussperrung. Das ist kein Kompromiss: Ein gefangenes Tier hinterlässt ein freies Revier, das der nächste Marder übernimmt. Ein dichtes Dach nicht.
Und der zweite, gravierendere Fehler: einfach zumachen. Wird ein Quartier verschlossen, während Jungtiere darin sind, verhungern sie — abgesehen von dem Geruchsproblem, das dann erst richtig anfängt. Deshalb geht die Beobachtung dem Verschluss immer voraus.

Was Sie jetzt tun sollten
In der Dämmerung beobachten
, wo das Tier ein- und aussteigt — Traufe, Ortgang, Anschluss zum Nachbardach, Lüftungsziegel
Uhrzeit und Geräuschart notieren.
Poltern spricht für Marder, feines Trippeln für Mäuse
Auf dem Dachboden nichts aufräumen
, solange das Tier dort lebt
Nicht selbst verschließen
, bevor geklärt ist, ob Jungtiere drin sind
Am Auto den Motorraum auf Bissspuren prüfen und die Werkstatt informieren, bevor ein Folgeschaden entsteht
Wie wir vorgehen
Zuerst eine Begehung: Dachhaut, Traufe, Ortgang, Anschlüsse — alle Einschlupfstellen werden erfasst, und es sind fast immer mehr als eine und selten die, die man vermutet. Dann wird geprüft, ob Jungtiere im Quartier sind; wenn ja, wird der Verschluss verschoben.
Danach Vergrämung, damit das Tier das Quartier verlässt, anschließend die dauerhafte Zugangssicherung — der eigentliche Kern der Arbeit — und die Reinigung und Geruchsbeseitigung, damit die Duftmarkierung nicht weiter anzieht. Ultraschall setzen wir allenfalls begleitend ein; die Tiere gewöhnen sich daran. Mehr unter Marder vertreiben in Bremen.
Häufige Fragen
Warum kommt er immer wieder?
Weil der Steinmarder ortstreu ist und die Lücke kennt. Solange auch nur eine Einschlupfstelle offen bleibt, ist das Quartier für ihn verfügbar. Deshalb suchen wir alle Stellen, nicht die erste.
Richtet er Schaden am Dach an?
Am Bauholz nicht — Marder sind keine Holzschädlinge. Was leidet, ist die Dämmung, und der Kot im Dachraum ist ein Hygiene- und Geruchsproblem. Wenn es im Holz knistert statt zu poltern, kann es ein Hausbock sein, siehe Knistern im Holz statt Poltern.
Ist es vielleicht doch eine Maus?
Wenn es fein trippelt und in Wand oder Zwischendecke sitzt: wahrscheinlich, siehe Mäuse in der Zwischendecke. Marder sind deutlich lauter.
Was kostet das?
Grundlage ist ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive. Der Aufwand liegt fast vollständig in der Zugangssicherung: wie viele Stellen, wie zugänglich das Dach, ob ein Gerüst nötig ist — siehe wie wir abrechnen.
Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar
In Bremen gibt es drei typische Marderlagen: Marder über die Dächer der Bremer Häuser, Marder auf Landhaus-Dachböden und Marder in den Villen am Lesumufer.