Ein Stadtteil, der 1954 auf der Feldmark begann
Vor 1954 war das Gebiet Hastedter Feldmark — landwirtschaftlich und kleingärtnerisch genutzt. Dann ging es schnell: Ab 1954/55 entstand die Gartenstadt Vahr mit 2.200 Wohnungen, geplant im Auftrag der GEWOBA unter anderem von Ernst May, Max Säume, Günther Hafemann und Hans Bernhard Reichow, mit vielen Reihen- und Einfamilienhäusern und einer Grünplanung von Karlaugust Orf.
Von 1957 bis 1962 folgte die Neue Vahr: rund 11.800 Wohnungen für 30.000 Einwohner auf 218 Hektar, gegliedert in fünf Nachbarschaften, „stark durchgrünte Großwohnsiedlung überwiegend in Zeilenbauweise". Wahrzeichen ist das Aalto-Hochhaus von Alvar Aalto aus den Jahren 1960/62 — 22 Stockwerke, 60 Meter, denkmalgeschützt. Nach 1962 kam das verdichtete Kurfürstenviertel dazu.
Das Grün ist geplant, nicht gewachsen, aber es ist da: die Grünanlagen der Neuen Vahr nach Plänen von Karlaugust Orf, die große Parkanlage mit dem Vahrer See direkt neben dem Aalto-Hochhaus, dazu kleine Seen und Fleete und die Kleingärten — der Kleingartenverein Feldmark Hastedt wurde bereits 1900 gegründet und ist die älteste Einrichtung der Gartenstadt Vahr.
Ein praktischer Punkt, den jeder Bewohner kennt: Parkplätze sind in der Vahr knapp. Im ersten Bauabschnitt war ein Stellplatz je fünf Wohnungen vorgesehen.
Die Schwerpunkte in der Vahr
Bettwanzen in der Neuen Vahr
11.800 Wohnungen in Zeilenbauweise plus das 22-geschossige Aalto-Hochhaus. Der deutlichste Bettwanzenanker der Stadt.
Schaben über die Steigstränge
Geschosswohnungsbau mit gemeinsamen Versorgungssträngen, dazu das Einkaufszentrum Berliner Freiheit.
Ratten an Vahrer See und Fleeten
die kleinen Seen und Fleete sowie die Kleingartenanlagen entlang der Bahnlinie.
Keine Seite gibt es hier für Holzschädlinge — und das ist kein Versehen. Die Vahr wurde zwischen 1954 und 1972 gebaut; es gibt schlicht keinen Altbaubestand, in dem ein Holzwurm oder ein Hausbock sitzen könnte. Ebenso fehlen die Anker für Hornissen, Silberfische und Motten.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Rund um die Uhr erreichbar, Anfahrt in der Einsatzpauschale enthalten. Zwei Punkte klären wir in der Vahr immer vorab: Wie viele Einheiten sind betroffen — bei Bettwanzen und Schaben ist das die entscheidende Frage, und eine Einzelbehandlung ist im Zeilenbau oft nicht sinnvoll. Und: Parken. Stellplätze sind knapp; wir planen entsprechend, damit vor Ort keine Zeit verlorengeht.
Angrenzend arbeiten wir in Schwachhausen, der Östlichen Vorstadt, in Hemelingen und Horn-Lehe.
Worauf Sie sich verlassen können
Wir sagen ehrlich, wenn blockweise behandelt werden muss.
Eine einzelne Wohnung zu behandeln, während die Nachbarwohnung befallen bleibt, ist herausgeworfenes Geld — das sprechen wir an, bevor Sie zusagen.
Zusammenarbeit mit der Hausverwaltung
, wo sie fachlich nötig ist.
Diskretion
wir kommen ohne Beschriftung.
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