Ein Stadtteil zwischen Parzelle und Gleisfeld
Findorff liegt nördlich des Zentrums und ist von ihm nur durch den Hauptbahnhof und die Gleisanlagen getrennt. Benannt ist es nach Jürgen Christian Findorff, dem Kolonisator des Teufelsmoores — und diese Herkunft ist bis heute sichtbar: Der Torfkanal von 1817 bis 1826 und der Torfhafen durchziehen den Stadtteil.
Historisch ist Findorff ein Arbeiter- und Eisenbahnerquartier. Ab 1863 entstanden die ersten Mietshäuser für Eisenbahnarbeiter, 1874 die Neukirchstraße mit bis heute erhaltenen Häusern für Beamte, Bahnarbeiter und Herbergen für die Torfschiffer. Ab 1893 bebaute der Eisenbahn Spar- und Bauverein das Gebiet flächig mit ein- und zweigeschossigen Häusern.
Der Weidedamm bestand größtenteils aus Kleingartenanlagen; die Neubaugebiete Weidedamm I bis III kamen erst zwischen 1980 und 1999 dazu. Der Ortsteil In den Hufen besteht bis heute überwiegend aus Kleingartengebiet.
Dazu das Gewerbe: Gewerbegebiete am Hauptbahnhof, an der Walsroder Straße und an der Plantage, das Müllheizkraftwerk von 1969 und der Betriebshof der Stadtreinigung. Der städtische Schlachthof war bis 1980 hier; im Kesselhaus und Magazin von 1892 sitzt heute das Kulturzentrum Schlachthof.
Und die Bürgerweide: Hier finden der Bremer Freimarkt und die Osterwiese statt, daneben stehen die Stadthalle von 1964 und das Congress Centrum. Nach Osten grenzt Findorff direkt an Bürgerpark und Stadtwald mit dem Stadtwaldsee.
Die Schwerpunkte in Findorff

Ratten an Gleisen und Torfkanal
Gleisanlagen, Gewerbegebiete, Müllheizkraftwerk, Betriebshof der Stadtreinigung, dazu Torfkanal und Torfhafen. Der dichteste Rattenanker der Stadt.
Schaben rund um Freimarkt und Stadthalle
Großveranstaltungen mit Imbiss-, Catering- und Küchenbetrieb.
Hornissen am Bürgerpark
die direkte Nachbarschaft zu Bürgerpark und Stadtwald mit dem Grünzug am Jan-Reiners-Park.
Holzwurm im Bahnarbeiter-Altbau
der erhaltene ein- und zweigeschossige Wohnbestand ab 1863/1874 und die Schlachthofbauten von 1892.
Keine eigene Seite gibt es für Silberfische, Motten und Flöhe — dort fehlt der örtliche Anker.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Rund um die Uhr erreichbar, Anfahrt in der Einsatzpauschale enthalten. Zwei Findorffer Besonderheiten klären wir vorab: Bei Einsätzen in den Parzellengebieten ist die Zufahrt oft nur über schmale Wege möglich — wir kommen mit passender Ausrüstung. Und rund um Freimarkt und Osterwiese ist die Bürgerweide zeitweise komplett belegt; dann stimmen wir den Zugang mit dem Veranstalter oder Betrieb ab.
Angrenzend arbeiten wir in Bremen-Mitte, Schwachhausen, Walle und Horn-Lehe.
Worauf Sie sich verlassen können
Kleingärten sind kein Sonderfall für uns.
Lauben, Komposter und Erdnester im Parzellengebiet gehören hier zum Alltag.
Gewerbe diskret und außerhalb der Betriebszeiten
, wenn Sie es brauchen.
Bei Erdnestern im Rasen
behandeln wir schnell — die sind beim Mähen eine echte Gefahr.
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