Hafen, Wiederaufbau und Kleingärten
Walle liegt am rechten Weserufer westlich des Zentrums und war historisch ein Arbeiterviertel. In der Nacht vom 18. auf den 19. August 1944 wurde der Stadtteil großflächig zerstört — Utbremen „fast vollkommen". Der Wiederaufbau ab 1950 schuf eine bewusst aufgelockerte Wohnsiedlung: die ECA-Siedlung an der Arndtstraße bis 1952 mit 250 kleinen Wohnungen in Reihenhauszeilen und dreigeschossigen Laubenganghäusern. 1955 entstand an der Schifferstraße das erste Bremer Hochhaus, 1975/76 folgte das 69 Meter hohe Hochhaus an der Almatastraße.
Der eigentliche Charakter kommt aber vom Wasser. Die Überseestadt wurde 2009 eingegliedert und umfasst Getreidehafen sowie Holz- und Fabrikenhafen. Umgeschlagen werden hauptsächlich Getreide, Futtermittel, Mehl und Forstprodukte; die Anliegerbetriebe sind überwiegend verarbeitend. Hier steht der Großmarkt, hier stehen der Speicher XI von 1912 und die Getreideverkehrsanlage mit ihren Silos von 1916/19 und 1929. Dazu das rund 60 Hektar große Gewerbegebiet Bayernstraße mit chemischer Industrie, Großhandel, Metallbau und Speditionsgewerbe.
Und dann gibt es noch das andere Walle: den Waller Park, den 29 Hektar großen Waller Friedhof von 1875, den Grünzug West, das Kleingartengebiet Hohweg und den Waller Feldmarksee. In den Parzellengebieten stehen bis heute Kaisenhäuser — nach dem Krieg bewohnte Behelfsbauten, benannt nach Bürgermeister Wilhelm Kaisen.
Die Schwerpunkte in Walle
Motten am Getreidehafen
Getreide-, Futtermittel- und Mehlumschlag, Silos, Speicherbestand und Großmarkt. Der stärkste Mottenanker Bremens, siehe auch Lebensmittelmotten erkennen.
Ratten an den Hafenkajen
Hafenbecken, Kajen, Weserufer, Großmarkt und das Gewerbegebiet Bayernstraße.
Schaben in Verarbeitungsbetrieben
Lebensmittelbetriebe, Großmarkt, Wochenmärkte, dazu die Laubenganghäuser mit gemeinsamen Strängen.
Tauben an Speicher und Silo
die großen Speicher-, Silo- und Hallenfassaden sowie die beiden Hochhäuser.
Holzschädlinge am Holzhafen
Umschlag von Holz und Forstprodukten, Lagerholz und die einfachen Holzbauten der Kaisenhäuser.
Keine eigene Seite gibt es hier für Hornissen, Ameisen, Marder und Silberfische — dafür fehlt in Walle der belegbare bauliche Anker.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Rund um die Uhr erreichbar, Anfahrt in der Einsatzpauschale enthalten. Für Betriebe in der Überseestadt gilt: Wir stimmen Zugang, Schichtzeiten und Werkschutz vorab ab und arbeiten auf Wunsch außerhalb der Betriebszeiten. Bei Lebensmittelbetrieben gehört Monitoring mit Dokumentation zum Standard — das ist dort hygienerechtlich nicht optional.
Angrenzend betreuen wir Bremen-Mitte, Findorff, Gröpelingen und die Neustadt auf der anderen Weserseite.
Worauf Sie sich verlassen können
Gewerbe ist hier der Normalfall
, nicht die Ausnahme. Monitoring, Dokumentation und Nachkontrollen gehören dazu.
Diskretion
, gerade im Lebensmittelbereich.
Kein Standardpaket.
Ein Silo braucht ein anderes Vorgehen als eine Kaisenhaus-Küche.
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