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Tauben · Bremen-Walle

Taubenabwehr in Walle

Speicher XI von 1912, die Getreidesilos von 1916/19 und 1929, dazu das erste Bremer Hochhaus an der Schifferstraße von 1955 und das 69 Meter hohe Hochhaus an der Almatastraße von 1975/76: In Walle steht die größte zusammenhängende Fassadenfläche der Stadt. Taubenabwehr in Walle ist damit Höhenarbeit an Fassaden, Sims und Silovorsprüngen.

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Worum geht es?

Speicher, Silo, Halle

Speicher- und Silobauten sind aus Taubensicht ein einziges Angebot: waagerechte Vorsprünge, Gesimse, Fensterbänke, Absätze an der Silobatterie und geschützte Nischen unter Kranbahnen und Vordächern. Weil Stadttauben standorttreu sind, sitzt dort über Jahre dieselbe Population.

Die Auswahl der Technik richtet sich nach der Fläche: Netze verschließen offene Bereiche wie Lichtschächte, Durchfahrten und Hallenöffnungen, Spanndraht und Spikes sichern Gesimse und Kanten, Schrägbleche nehmen Absätzen die Sitzfläche, Elektroabwehr eignet sich für lange, gerade Läufe. Alles muss so montiert sein, dass kein Verletzungs- oder Fallenrisiko entsteht — das ist der Punkt, an dem sich Taubenabwehr entscheidet.

Kot in einem Lebensmittelumfeld

In der Überseestadt liegen Umschlag und Verarbeitung dicht beieinander. Taubenkot ist gesundheitsgefährdend und enthält Krankheitserreger, Parasiten und Pilzsporen; auf Anlieferflächen, Rampen und Zugängen eines Lebensmittelbetriebs hat er nichts zu suchen. Zusätzlich greift er Blech, Beton und Dichtungen an.

Nicht trocken aufwirbeln — das ist die wichtigste Regel. Wir sanieren angefeuchtet, mit Schutzausrüstung und Atemschutz, und desinfizieren im Anschluss. Zugang, Schichtzeiten und Werkschutz stimmen wir vorab ab.

Rechtlich gilt auch am Hafen: Töten und Vergiften ist nach dem Tierschutzgesetz verboten, zulässig ist nur tierschutzkonform montierte Abwehr. Besetzte Nester sind während der Brut geschützt.

Was Sie sofort tun können

  • Offenes Futter und Schüttgutreste auf Rampen und Höfen beseitigen
  • Fütterung unterbinden , auch die durch Beschäftigte in der Pause
  • Kot nicht trocken kehren, sondern anfeuchten — oder ganz liegen lassen bis zur Sanierung
  • Anlieferzonen und Rampen absperren, wo die Belastung hoch ist
  • Nach besetzten Nestern in Nischen und unter Vordächern sehen
  • Fläche und Höhe grob abschätzen, das beschleunigt die Vorplanung

Häufige Fragen aus Walle

Wir sind ein Lebensmittelbetrieb. Wie schnell muss das weg?

Zügig, weil Kot auf Anlieferflächen ein Hygienerisiko ist. Wir richten bei akuter Gefahr einen kurzfristigen Termin ein, sichern zuerst die kritische Fläche und planen die dauerhafte Abwehr danach.

An unserer Silofassade brüten Tauben. Dürfen wir das Nest entfernen?

Nicht, solange Eier oder Küken darin sind — Nester sind während der Brut geschützt. Entfernt oder umgesetzt werden darf erst nach dem Ausfliegen der Jungtiere. Wir sagen Ihnen bei der Begehung, was Sie in der Zwischenzeit tun können.

Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive

Vergleichbare Hallen- und Fassadenlagen finden Sie bei den Hafen- und Werfthallen in Gröpelingen, an den Hallen in Findorff und an den Innenstadtfassaden. In denselben Betrieben geht es um Schaben in Verarbeitungsräumen und Lagerhallen.

Zur fachgerechten Reinigung großer Flächen: Kotsanierung mit Atemschutz.