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Tauben · Bremen-Gröpelingen

Taubenabwehr in Gröpelingen

Werft-, Hafen- und Gewerbehallen bestimmen den Westen Bremens, dazu die Fassaden des Einkaufszentrums Waterfront von 2008. Taubenabwehr in Gröpelingen heißt deshalb: große Hallenträger, lange Fassadenläufe und die Frage, wie man solche Flächen dauerhaft und tierschutzkonform besetzt.

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Hallenträger als Dauersitzplatz

Werft- und Hafenhallen sind hoch, weit und gut angeflogen. Ihre Träger, Pfetten und Unterzüge bieten geschützte, waagerechte Flächen — genau das, was Stadttauben für Sitz- und Brutplätze suchen. Und weil sie standorttreu sind, kommen sie zurück, auch wenn man sie einzeln verscheucht.

Bauliche Abwehr ist der einzige Weg, der hält. Netze verschließen Hallenöffnungen, Durchfahrten und Trägerfelder. Spikes und Spanndraht sichern Kanten und Profiloberseiten. Schrägbleche machen Absätze unbrauchbar. Elektroabwehr eignet sich für lange, gerade Läufe. Entscheidend bleibt die Ausführung: tierschutzkonform montiert, ohne Verletzungs- und Fallenrisiko.

Waterfront: Fassade mit Publikumsverkehr

Am Einkaufszentrum Waterfront kommt zur Fassadenfläche der Publikumsverkehr. Kot auf Eingangsbereichen, Vordächern und Zuwegen ist dort nicht nur unschön, sondern ein Thema für Verkehrssicherung und Hygiene.

Taubenkot ist gesundheitsgefährdend — Krankheitserreger, Parasiten und Pilzsporen — und er greift Bausubstanz an. Bitte nicht trocken aufwirbeln: Beim Kehren entsteht ein Staub, der eingeatmet wird. Wir sanieren angefeuchtet, mit Schutzausrüstung und Atemschutz, und desinfizieren danach.

Das Töten oder Vergiften von Tauben ist nach dem Tierschutzgesetz verboten. Besetzte Nester mit Eiern oder Küken sind während der Brut geschützt; entfernt werden darf erst nach dem Ausfliegen.

Was Sie sofort tun können

  • Fütterung unterbinden sie ist die häufigste Ursache dafür, dass ein Standort attraktiv bleibt
  • Kot nicht trocken kehren; anfeuchten und Atemschutz tragen, wenn Sie selbst etwas tun
  • Eingänge und Zuwege mit starker Belastung bis zur Sanierung absperren
  • Offene Abfallbehälter und Foodcourt-Reste konsequent schließen
  • Vor jeder Maßnahme prüfen, ob ein Nest besetzt ist
  • Betroffene Träger und Fassadenabschnitte fotografieren

Häufige Fragen aus Gröpelingen

Unsere Halle steht teilweise leer. Lohnt die Abwehr trotzdem?

Ja, gerade dann. In wenig genutzten Hallen etabliert sich eine Population ungestört, und die Kotbelastung wächst über Jahre. Eine frühe, begrenzte Maßnahme ist fast immer günstiger als eine spätere Vollsanierung.

Wir haben Photovoltaik auf dem Hallendach. Machen Sie das auch?

Ja. Der Raum unter Modulen ist ein klassischer Brutplatz. Er lässt sich mit Randsystemen verschließen — fachgerecht montiert, ohne dass Tiere eingeschlossen werden. Ob im Zwischenraum bereits ein besetztes Nest sitzt, prüfen wir vorher.

Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive

Ähnliche Objekte betreuen wir an Speicher und Silos in Walle, an den Werkshallen in Burglesum und am Werftgelände in Vegesack. Im selben Stadtteil geht es außerdem um Schaben in Ladenrückräumen und Anstaltsküchen.