Warum das Bremer Haus hier alles bestimmt
Nach dem Bau des Osterdeichs ab 1881 wurde das ehemalige Überflutungsgebiet besiedelt. Weil in Bremen der Bau großer Mietshäuser und Hinterhofsiedlungen verboten war, entstanden statt Mietskasernen Reihenhäuser für ein oder zwei Familien — die sogenannten Bremer Häuser, in Klassizismus, Historismus und Jugendstil. Bis 1875 wurden rund 10.000 Gebäude gebaut, um 1900 war die Bebauung nahezu lückenlos: ganze Straßenzüge in Bessel-, Herder-, Kepler- und Mathildenstraße und im Fesenfeld.
Für unsere Arbeit heißt das dreierlei. Erstens: viel originale Holzsubstanz in Dachstühlen und Balkenlagen. Zweitens: durchlaufende Dachflächen über direkt aneinandergebauten Häusern — ein Marder steigt dort ein, wo eine Lücke ist, nicht unbedingt über Ihrem Schlafzimmer. Drittens: unmittelbar benachbarte Wohneinheiten, zwischen denen sich ein Bettwanzenbefall ausbreiten kann.
Dazu kommt die Nutzungsmischung. Steintor und Ostertor bilden „Das Viertel" — Wohnquartier mit einer dichten Mischung aus Geschäften, kleinen Handwerksbetrieben, Gaststätten und Kultureinrichtungen entlang von Vor dem Steintor und Ostertorsteinweg. Das Klinikum Bremen-Mitte ist der größte Arbeitgeber im Stadtteil, im Hulsberg entsteht auf dem Klinikgelände das neue Hulsberg-Quartier.
Und dann ist da die Pauliner Marsch: Sie nimmt etwa die Hälfte des Ortsteils Peterswerder ein, liegt in einem Weserbogen jenseits des Osterdeichs und besteht aus Sportplätzen, Grünanlagen und dem Kleingartengebiet Im Suhrfelde. Am Rand steht das Weserstadion von 1925/26.
Praktisch wichtig: Die Nebenstraßen im Steintor und in Peterswerder sind enge Einbahnstraßen, häufig mit Kopfsteinpflaster. Ob sich eine Hubarbeitsbühne aufstellen lässt, ist hier eine echte Frage.
Die Schwerpunkte im Viertel

Holzwurm im unzerstörten Altbau
der wohl deutlichste Stadtteilschwerpunkt Bremens, weil hier so viel originale Holzsubstanz steht.
Marder über die Dächer der Reihenhauszeilen
dazu die angrenzenden Grünflächen der Pauliner Marsch. Zur Einordnung: Marder auf dem Dachboden.
Schaben in der Gastronomie im Viertel
die dichte Kneipen- und Gaststättenlandschaft plus Klinikküchen.
Wespennest in der Östlichen Vorstadt
Lauben und Gartenhäuser der Pauliner Marsch, Traufkästen der Altbauzeilen.
Für Hornissen, Ameisen, Silberfische und Motten gibt es hier keine eigene Seite, weil der belegbare örtliche Bezug fehlt. Ausgeführt werden diese Leistungen selbstverständlich trotzdem.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Rund um die Uhr telefonisch erreichbar, Anfahrt in der Einsatzpauschale enthalten. Was wir vorab klären: ob die Zufahrt über eine Kopfsteinpflaster-Einbahnstraße führt, ob ein Nest in Höhe sitzt und ob für eine Hubarbeitsbühne überhaupt Platz ist. Das spart vor Ort Zeit — und Ihnen Geld.
Nachbarschaftlich betreuen wir Bremen-Mitte, Schwachhausen, die Vahr, Hemelingen und Obervieland.
Worauf Sie sich verlassen können
Altbau wird anders behandelt als Neubau.
Bei historischen Holzbauteilen steht erst der Befund — aktiv oder inaktiv —, nicht die Behandlung.
Kein Verschluss ohne Prüfung.
Beim Marder wird erst geschaut, ob Jungtiere im Quartier sind.
Ehrliche Absage
, wenn nichts zu tun ist.
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