Womit Sie es zu tun haben — und was das für Sie bedeutet
Nicht jeder Fund ist ein Notfall, und nicht jedes Tier darf überhaupt bekämpft werden. Genau diese Unterscheidung nehmen wir Ihnen ab:
Sofort handeln
sollten Sie bei Ratten (Gesundheitsschädling, in vielen Kommunen meldepflichtig), bei Schaben in Küche oder Gastronomie und bei einem Wespennest direkt am Hauseingang, am Kinderzimmer oder wenn im Haushalt ein Insektengiftallergiker lebt.
Zeitnah, aber planbar
sind Bettwanzen, Mäuse, Marder auf dem Dachboden und ein aktiver Holzwurm- oder Hausbockbefall im Dachstuhl.
Oft harmloser als gedacht
sind Silberfische (ein Feuchtigkeitsproblem, kein Hygieneproblem), Ameisen im Garten und Hornissen — deren Stich ist entgegen dem alten Gerücht nicht giftiger als der einer Wespe.
Was in Ihrem Fall gilt, klären wir am Telefon, bevor jemand losfährt. Diese Ersteinschätzung kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts.
Unsere Leistungen in Bremen
Dreizehn Leistungen, jede mit eigener Seite und dem konkreten Vorgehen — alle Leistungen im Überblick:
- Wespennest entfernen in Bremen — Artbestimmung zuerst, Umsiedlung vor Entfernung
- Hornissennest umsiedeln — besonders geschützt, Umsiedlung mit Genehmigung
- Bettwanzen bekämpfen — Wärmeverfahren oder Biozid, mit Nachkontrolle
- Rattenbekämpfung Bremen — Köderschutzboxen, Abdichtung, Dokumentation
- Mäuse bekämpfen — Artbestimmung, Fallen, dauerhafter Verschluss
- Schaben und Kakerlaken bekämpfen — Ködergel über mehrere Termine
- Ameisen bekämpfen — Köder, die ins Nest getragen werden
- Marder vom Dachboden vertreiben — vergrämen und aussperren, nie fangen
- Silberfische bekämpfen — Ursache ist die Feuchte, nicht das Tier
- Flöhe bekämpfen — die Wohnung, nicht nur das Haustier
- Motten bekämpfen — Vorrats- und Kleidermotten sind zwei Paar Schuhe
- Taubenabwehr am Gebäude — tierschutzkonforme Abwehr und Kotsanierung
- Holzwurm und Hausbock bekämpfen — erst der Befund aktiv/inaktiv

Wie wir arbeiten
- Artenschutz ist kein Beiwerk, sondern der erste Arbeitsschritt. Alle heimischen Wespen stehen unter dem allgemeinen Schutz des § 39 BNatSchG, die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG besonders geschützt, Waldameisen ebenfalls, der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht und Stadttauben dem Tierschutzgesetz. Das heißt in der Praxis: Wir bestimmen die Art, bevor irgendetwas passiert. Bei Hornissen ist der Regelweg die Umsiedlung mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde — nicht die Zerstörung. Beim Marder wird vergrämt und ausgesperrt, nicht gefangen.
- Wir sagen auch ab. Wenn ein Wespennest im September ruhig in einer Gartenecke sitzt, stirbt das Volk im Herbst ohnehin ab und besiedelt das Nest im Folgejahr nicht wieder. Dann ist Abwarten die richtige Empfehlung, auch wenn sie gegen einen Auftrag spricht. Dasselbe gilt für Silberfische bei geringem Befall: Lüften und die Feuchtequelle finden bringt mehr als jede Behandlung.
- Nachhaltig heißt: die Eintrittsstelle zu. Bei Nagern und beim Marder ist das Abdichten der eigentliche Erfolg, nicht der Köder. Ohne Verschluss kommt das nächste Tier nach — deshalb gehört die Zugangssicherung bei uns dazu und ist kein Zusatzangebot.
- Mehrere Termine, wenn es fachlich nötig ist. Bei Bettwanzen und Schaben schlüpfen Eier nach. Ein einziger Termin, der alles löst, wäre ein Versprechen, das wir nicht halten könnten — also planen wir die Nachkontrolle von Anfang an mit ein.
Bremen kennen heißt die Bausubstanz kennen
Bremen ist gebaut wie kaum eine andere deutsche Großstadt, und das entscheidet mit, wo ein Befall sitzt. Weil hier der Bau großer Mietshäuser und Hinterhofsiedlungen historisch verboten war, entstand statt Mietskasernen das schmale Bremer Haus — Reihenhauszeilen für ein bis zwei Familien, in der Östlichen Vorstadt und der Neustadt um 1900 nahezu lückenlos. Für uns heißt das: durchlaufende Dachflächen, über die ein Marder wandert, und direkt aneinandergebaute Wohneinheiten, zwischen denen Bettwanzen verschleppt werden.
Ganz anders die Vahr: eine reine Nachkriegs-Großwohnsiedlung, rund 11.800 Wohnungen in Zeilenbauweise plus das 22-geschossige Aalto-Hochhaus. Dort gibt es keinen Holzwurm im Dachstuhl, dafür gemeinsame Steigstränge, über die sich Schaben ausbreiten. Im Westen prägen Hafen und Umschlag das Bild — in der Überseestadt in Walle werden Getreide, Futtermittel und Mehl umgeschlagen, dort sitzt der Großmarkt, und damit sind Vorratsmotten und Nager ein anderes Thema als in den Villengärten von Schwachhausen am Bürgerpark.
Wir arbeiten in allen 14 Stadtteilen — von Bremen-Mitte über Hemelingen bis nach Vegesack in Bremen-Nord. Auf jeder Stadtteilseite steht, was dort baulich wirklich anders ist.
Was ein Einsatz kostet
Sie zahlen eine Einsatzpauschale ab 69 €, in der die Anfahrt bereits enthalten ist, dazu Material und Aufwand nach der tatsächlich geleisteten Arbeit. Keine Endsumme aus der Tabelle, denn ein Erdnest im Rasen ist etwas anderes als ein Nest im dritten Stock hinter der Stuckfassade — aber auch keine Überraschung: Den konkreten Preis nennen wir Ihnen, bevor jemand anfängt. Was den Aufwand treibt und was nicht, steht ausführlich unter was ein Einsatz kostet.
Häufige Fragen
Kommen Sie auch abends oder am Wochenende?
Wir sind rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Bei akuter Gefahr — Wespennest am Hauseingang, Allergiker im Haus, Ratten im Wohnbereich — bekommen Sie einen kurzfristigen Termin. Eine feste Ankunftszeit in Minuten sagen wir Ihnen bewusst nicht zu, weil sie in einer Stadt an beiden Weserufern niemand seriös garantieren kann. Alles Weitere zum Schädlings-Notdienst in Bremen.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung in der Mietwohnung?
Grundsätzlich der Vermieter: Nach § 535 BGB muss er die Wohnung in vertragsgemäßem, also schädlingsfreiem Zustand halten, und die akute Bekämpfung ist Instandhaltung und in der Regel nicht auf Mieter umlegbar. Anders liegt es nur, wenn der Mieter den Befall nachweislich verursacht hat — die Nachweispflicht liegt beim Vermieter. Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung; im Zweifel klären Sie es mit Eigentümer oder Verwaltung.
Darf ich ein Wespen- oder Hornissennest selbst entfernen?
Nein. Alle heimischen Wespen stehen unter allgemeinem Schutz nach § 39 BNatSchG, die Europäische Hornisse ist besonders geschützt. Eine mutwillige Zerstörung ohne vernünftigen Grund kann mit einem Bußgeld geahndet werden — die genannten Höchstbeträge sind Obergrenzen, keine Regelstrafe für ein einzelnes Tier. Fachlich ist es ohnehin gefährlich: Ein besprühtes oder zugeschäumtes Nest reizt das Volk und sucht sich oft einen Weg nach innen. Mehr dazu auf der Seite zum Wespennest im Rollladenkasten.
Muss ich Ratten in Bremen melden?
In vielen Kommunen besteht bei Rattenbefall eine Melde- und Bekämpfungspflicht, gestützt auf kommunales Recht und § 18 IfSG; zuständig ist je nach Kommune das Ordnungs- oder das Gesundheitsamt. Wir sagen Ihnen nicht pauschal „bundesweit meldepflichtig", sondern was Sie konkret prüfen sollten — siehe Rattenbefall in Bremen melden.
Wie schnell hilft eine Behandlung?
Das hängt am Schädling, nicht am guten Willen. Ein Wespennest ist meist an einem Termin erledigt. Bettwanzen und Schaben brauchen wegen nachschlüpfender Eier mehrere Behandlungen mit Erfolgskontrolle. Bei Marder und Nagern ist der Termin erst der Anfang — nachhaltig wird es mit der Abdichtung. Ehrliche Erwartung ist uns lieber als ein schnelles Versprechen. Weitere Antworten unter häufige Fragen zur Schädlingsbekämpfung.
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