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Häufige Fragen zur Schädlingsbekämpfung in Bremen

Die Fragen, die uns am Telefon wirklich gestellt werden — mit den Antworten, die wir auch am Telefon geben. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist: anrufen. Die Ersteinschätzung zur Schädlingsbekämpfung in Bremen kostet nichts.

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Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung

Kosten und Abrechnung

Was kostet ein Einsatz?

Grundlage ist eine Einsatzpauschale ab 69 €, in der die Anfahrt enthalten ist, dazu Material und Aufwand nach der tatsächlich geleisteten Arbeit. Eine feste Endsumme nennen wir nicht, bevor wir den Befall gesehen haben — den konkreten Preis erfahren Sie aber, bevor die Arbeit beginnt. Ausführlich unter Kosten und Einsatzpauschale.

Kostet die Anfahrt extra?

Nein, sie steckt in der Einsatzpauschale. Auch nach Blumenthal, Vegesack oder Mahndorf rechnen wir keine Kilometer ab.

Kostet das Telefonat etwas?

Nein. Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich — auch dann, wenn wir Ihnen am Ende von einem Einsatz abraten.

Wer zahlt die Bekämpfung in der Mietwohnung?

In der Regel der Vermieter: Nach § 535 BGB muss er die Mietsache in vertragsgemäßem, also schädlingsfreiem Zustand halten. Die Kosten einer akuten Bekämpfung trägt daher grundsätzlich der Vermieter; sie sind Instandhaltung und in der Regel nicht auf die Betriebskosten umlegbar. Vorbeugende, regelmäßige Maßnahmen — etwa routinemäßig ausgelegte Köderboxen — können dagegen teils umlagefähig sein. Kostenpflichtig wird es für Mieter nur nach dem Verursacherprinzip, wenn sie den Befall nachweislich verursacht haben; die Nachweispflicht liegt zunächst beim Vermieter. Mietvertragsklauseln, die die Schädlingsbekämpfung pauschal dem Mieter aufbürden, sind regelmäßig unwirksam. Das ist eine allgemeine Orientierung und ausdrücklich keine Rechtsberatung.

Erreichbarkeit und Termine

Sind Sie wirklich rund um die Uhr erreichbar?

Telefonisch ja. Bei akuter Gefahr — Nest am Hauseingang, Allergiker im Haushalt, Ratten im Wohnbereich, Schaben im Gastronomiebetrieb — bekommen Sie einen kurzfristigen Termin. Zum Schädlings-Notdienst.

In wie vielen Minuten sind Sie da?

Diese Zusage machen wir bewusst nicht. Bremen reicht von Blumenthal im äußersten Nordwesten bis Mahndorf im Südosten und liegt zu beiden Seiten der Weser — eine Minutenangabe wäre entweder geraten oder sie ginge zulasten der Sorgfalt. Wir sagen Ihnen am Telefon ehrlich, wann jemand kommen kann.

Lohnt sich ein Einsatz am Wespennest nachts?

Meist nicht. Wespen sind tagaktiv, nachts herrscht am Nest kaum Flugbetrieb. Sinnvoll ist ein Einsatz außerhalb der Tageszeit vor allem dann, wenn bereits Tiere in der Wohnung sind. Alles Weitere unter Wespennest entfernen in Bremen.

Wie viele Termine brauche ich?

Das hängt am Schädling. Ein Wespennest ist meist an einem Termin erledigt. Bei Bettwanzen und Schaben sind mehrere Behandlungen mit Erfolgskontrolle fachlich zwingend, weil Eier nachschlüpfen. Bei Nagern und Marder ist der Termin der Anfang und die Abdichtung der eigentliche Erfolg.

Artenschutz und Recht

Darf ich ein Wespennest selbst entfernen?

Nein. Alle wild lebenden Tiere und damit auch heimische Wespen stehen unter dem allgemeinen Schutz nach § 39 BNatSchG: Sie dürfen ohne vernünftigen Grund nicht mutwillig gefangen, verletzt oder getötet und ihre Nester nicht zerstört werden. Einige seltenere Arten sind über die Bundesartenschutzverordnung sogar besonders geschützt. Verstöße können mit Geldbuße geahndet werden. Die oft zitierten fünfstelligen Beträge sind Obergrenzen und werden bei einem einzelnen Tier nicht automatisch verhängt — den Schocksatz „50.000 € für eine Wespe" geben wir bewusst nicht als Tatsache weiter.

Und ein Hornissennest?

Erst recht nicht. Die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; Töten, Fangen und das Zerstören des Nests sind grundsätzlich verboten. Der Regelweg ist die Umsiedlung durch eine fachkundige Person mit Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde. Eine Sofortmaßnahme ist nur bei echter Gefahr für Leib und Leben zulässig und wird dokumentiert. Mehr unter Hornissennest umsiedeln.

Ist ein Hornissenstich gefährlicher als ein Wespenstich?

Nein. Der Stich der Europäischen Hornisse ist nicht giftiger als der einer Wespe; der Satz „drei Stiche töten einen Menschen" ist falsch. Gefährlich sind Stiche vor allem für Insektengiftallergiker — dann gilt: Notfallset verwenden und bei Atemnot oder Schwellung im Mund- und Rachenraum sofort den Notruf 112.

Was ist mit der Asiatischen Hornisse?

Sie ist eine invasive Art und steht auf der Unionsliste nach der EU-Verordnung 1143/2014. Das Bundesumweltministerium hat sie Ende März 2025 als „weit verbreitet" eingestuft; die zuvor bestehende allgemeine behördliche Beseitigungs- und Meldepflicht ist damit entfallen, Maßnahmen erfolgen nach Einzelfallprüfung. Eine freiwillige Meldung von Sichtungen wird weiterhin dringend empfohlen, besonders bei Nestern nahe Kita, Schule oder Allergikern. Wir behaupten also keine gesetzliche Meldepflicht — richtig ist: melden ist empfohlen, das Vorgehen läuft über die Naturschutz- oder Umweltbehörde. Zur Bestimmung: invasive Asiatische Hornisse.

Ist bei Bienen der Schädlingsbekämpfer zuständig?

Nein. Bei Honigbienen ist der Imker zuständig, der einen Schwarm einfängt. Wildbienen und Hummeln sind geschützt und dürfen nicht getötet werden. Wenn Sie unsicher sind, ob es Wespen oder Bienen sind, bestimmen wir das am Telefon oder anhand eines Fotos — und verweisen Sie dann an die richtige Stelle.

Dürfen Sie einen Marder fangen?

Nein, und das darf sonst auch niemand einfach so. Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht; Fangen und Töten sind Jagdausübungsberechtigten vorbehalten und nur außerhalb der Schonzeit zulässig. Erlaubt, üblich und dauerhaft wirksam sind Vergrämung und Aussperrung — Einschlupfstellen finden und sicher verschließen. Dabei muss sichergestellt sein, dass kein Tier, womöglich mit Jungtieren, eingeschlossen wird. Siehe Marder vertreiben.

Darf man Tauben vertreiben?

Vertreiben ja, töten nein. Stadttauben sind nicht jagdbar; sie zu töten oder zu vergiften ist nach dem Tierschutzgesetz verboten. Zulässig sind tierschutzkonform montierte Abwehrmaßnahmen: Netze, Spikes, Spanndraht, Schrägbleche, Elektroabwehr — fachgerecht angebracht, damit kein Verletzungsrisiko entsteht. Nester mit Eiern oder Küken sind während der Brut geschützt und dürfen erst nach dem Ausfliegen entfernt werden. Mehr zur Taubenabwehr.

Muss ich Ratten melden?

In vielen Kommunen besteht bei Rattenbefall eine Melde- und Bekämpfungspflicht, gestützt auf kommunale Satzungen und § 18 IfSG; Ratten gelten als Gesundheitsschädlinge. Zuständig ist je nach Kommune das Ordnungs- oder das Gesundheitsamt, verantwortlich ist in der Regel der Grundstückseigentümer. Eine bundesweite Pauschalaussage wäre falsch — prüfen Sie es beim örtlichen Amt, wir sagen Ihnen am Telefon, worauf es ankommt. Siehe Rattenbefall melden.

Vorgehen und Wirksamkeit

Warum reicht ein Spray aus dem Baumarkt nicht?

Weil es die Tiere nicht dort erreicht, wo sie sind. Bei Schaben treibt Sprühen den Befall nur tiefer in die Wohnung oder zum Nachbarn und lässt die Eikapseln unberührt. Bei Bettwanzen erreichen Hausmittel die Verstecke in Matratzennähten, hinter Leisten und in Steckdosen nicht und fördern Resistenzen. Bei Ameisen bleibt das Nest aktiv, wenn nur die sichtbare Straße weggewischt wird. Und bei Wespen reizt ein besprühtes oder zugeschäumtes Nest das Volk — nicht selten sucht es sich dann einen Weg ins Zimmer.

Warum ist das Abdichten so wichtig?

Weil sonst das nächste Tier nachkommt. Eine Hausmaus passt durch einen Spalt von Bleistiftdicke, Ratten nutzen kleinste Öffnungen, und ein Steinmarder ist ortstreu und findet eine ungesicherte Lücke zuverlässig wieder. Der Köder löst den akuten Befall, der Verschluss löst das Problem. Deshalb gehört die Zugangssicherung bei uns dazu.

Kann Abwarten die richtige Lösung sein?

Ja, und zwar öfter als man denkt. Wespen- und Hornissenvölker sind einjährig: Das Nest stirbt im Herbst ab und wird im Folgejahr nicht wiederbesiedelt. Sitzt es ruhig und abseits des täglichen Betriebs, ist Abwarten die vernünftigste Lösung. Ähnlich bei Silberfischen — bei geringem Befall bringt Lüften und das Finden der Feuchtequelle mehr als jede Behandlung.

Woran erkenne ich, ob ein Holzwurmbefall noch aktiv ist?

Am Bohrmehl. Frisches, helles Bohrmehl unter den Ausfluglöchern spricht für einen aktiven Befall, alte, vergraute Löcher können längst erloschen sein. Legen Sie ein dunkles Papier unter die Stelle und schauen Sie nach einigen Tagen nach. Diese Unterscheidung entscheidet über das ganze Vorgehen — und Laien verschätzen sich hier regelmäßig. Mehr unter Bohrmehl richtig deuten und Holzwurm und Hausbock.

Muss bei Bettwanzen die ganze Wohnung behandelt werden?

Nicht zwingend die ganze Wohnung, aber alle Verstecke im Umfeld des Schlafplatzes: Matratzennähte, Bettgestell, Lattenrost, hinter Kopfteil, Leisten und Steckdosen. Behandelt wird entweder mit Wärme — Räume oder einzelne Gegenstände werden über mehrere Stunden auf etwa 50 bis 60 °C gebracht, was alle Stadien einschließlich der Eier abtötet — oder mit zugelassenen Bioziden, oft in Kombination. Details unter Bettwanzen bekämpfen.

Warum bestimmen Sie erst die Art?

Weil sie über alles Weitere entscheidet. Die Hausmaus darf bekämpft werden, verschiedene heimische Wühl-, Wald- und Spitzmäuse können geschützt sein. Wegameisen am Haus sind unkritisch, Waldameisen der Gattung Formica sind besonders geschützt. Und ein harmloses Waldschäbchen ist keine Deutsche Schabe. Eine falsche Bestimmung ist nicht nur fachlich, sondern auch rechtlich ein Problem. Siehe Mäuse bekämpfen und Schaben bekämpfen.

Wird bei mir mit Gift gearbeitet?

Nur wo es fachlich nötig und rechtlich zulässig ist — und dann fachgerecht. Rodentizide gegen Ratten werden in gesicherten Köderschutzboxen ausgebracht und dokumentiert, damit Kinder, Haustiere und Nichtzielarten geschützt sind; der Zugang von Privatpersonen zu wirksamen Rodentiziden ist aus gutem Grund stark eingeschränkt. Bei Bettwanzen und Holzschädlingen gibt es mit dem Wärme- beziehungsweise Heißluftverfahren einen chemiefreien Weg, bei Lebensmittelmotten die biologische Bekämpfung mit Schlupfwespen. Wir sagen Ihnen vorher, womit gearbeitet wird.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Dann rufen Sie an. Es gibt hier bewusst kein Kontaktformular: Wer ein Wespennest über der Haustür hat oder nachts Bettwanzenstiche entdeckt, soll nicht tippen, sondern in einem Gespräch eine Antwort bekommen.

Telefon: 0176 4287 6094 rund um die Uhr erreichbar · ab 69 € Einsatzpauschale, Anfahrt inklusive · alle Leistungen im Überblick

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