Warum Taubenkot gefährlich ist
Taubenkot ist gesundheitsgefährdend: Er enthält Krankheitserreger, Parasiten und Pilzsporen. Beim trockenen Kehren oder Abkratzen entsteht ein feiner Staub, der eingeatmet wird — und genau darin liegt das Risiko, nicht in der Berührung.
Dazu kommt der bauliche Schaden: Taubenkot greift die Bausubstanz an. Auf Blech, Fassade, Attika und Photovoltaikmodulen richtet eine dauerhafte Kotschicht Schäden an, die teurer werden als jede Abwehrmaßnahme.
Was Sie tun sollten — und was nicht
Nicht
- trocken kehren, abkratzen oder mit dem Laubbläser arbeiten
- ohne Schutzausrüstung in Menge sanieren
- Tauben vergiften oder töten — das ist nach dem Tierschutzgesetz verboten
- ein Nest mit Eiern oder Küken entfernen; das ist während der Brut geschützt
Ja
- kleine Mengen angefeuchtet aufnehmen, mit Handschuhen und Atemschutz
- die Fütterung unterbinden oder unterbinden lassen — auch die auf dem Nachbarbalkon; sie ist die häufigste Ursache dafür, dass ein Standort attraktiv bleibt
- bei größeren Flächen die Sanierung fachgerecht machen lassen

Wie die Sanierung läuft
Die Kotsanierung erfolgt als fachgerechte Reinigung und Desinfektion mit Schutzausrüstung und Atemschutz, ohne trockenes Aufwirbeln. Dabei wird auch geprüft, ob die Bausubstanz bereits angegriffen ist.
Sinnvoll ist die Sanierung allerdings nur zusammen mit der Abwehr — sonst sitzen die Tiere in zwei Wochen wieder dort. Stadttauben sind standorttreu und kehren zu ihren Brut- und Sitzplätzen zurück. Zulässig sind ausschließlich tierschutzkonform montierte Maßnahmen: Netze, Spikes, Spanndraht, Schrägbleche, Elektroabwehr.
Ein Punkt, den wir offen ansprechen: Tierschutzorganisationen und einzelne behördliche Stellen sehen Spikes, Netze und stromführende Drähte kritisch, weil unsachgemäße Montage Tiere verletzen kann. Wir behaupten deshalb nicht, Spikes seien immer unbedenklich. Richtig ist: Sie müssen fachgerecht und ohne Verletzungs- oder Fallenrisiko montiert sein — und manchmal ist ein Netz oder ein Schrägblech die bessere Lösung. Details unter Taubenabwehr und Kotsanierung.
Häufige Fragen
Auf meinem Balkon ist ein Nest mit Eiern. Darf ich es wegmachen?
Nein, nicht während der Brut. Nester mit Eiern oder Küken sind geschützt; Entfernen oder Umsetzen ist erst nach dem Ausfliegen der Jungtiere zulässig. Wir planen die Montage dann für den Zeitpunkt danach.
Kann ich den Balkon selbst reinigen?
Kleine Mengen ja — angefeuchtet, mit Handschuhen und Atemschutz. Bei einer dicken, älteren Schicht oder auf größeren Flächen sollten Sie es machen lassen; das Risiko liegt im Staub.
Bringt Abwehr etwas gegen Ratten?
Indirekt ja. Wo Tauben gefüttert werden oder Futter offen liegt, profitieren auch Nager — siehe Fütterung und Nagerdruck.
Wir sind eine Hausverwaltung. Machen Sie auch größere Objekte?
Ja, das ist bei dieser Leistung der Regelfall. Objektbegehung, Konzept und Montage werden abgestimmt; die Preisbasis steht vorher fest — ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand, Anfahrt inklusive, siehe wie wir abrechnen.
Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar
Die Bremer Schwerpunkte sind große Fassaden und Hallen: Taubenabwehr am Bahnhofsumfeld, Tauben an den Speichern der Überseestadt und Tauben am Aalto-Hochhaus.