Altbremer Häuser, Scheibenhochhäuser, Kaffee und Bier
Die Neustadt wurde im 17. Jahrhundert als planmäßige, befestigte Stadterweiterung angelegt; die Neustadtswallanlagen erinnern bis heute daran. Prägend für die Bausubstanz sind die Bremer beziehungsweise Altbremer Häuser — Reihenhäuser, gebaut zwischen etwa 1880 und 1930. Das Flüsseviertel liegt in einem rechtwinkligen Straßenraster, die Südervorstadt besteht überwiegend aus Bremer Häusern, und ab etwa 1905 kamen zwischen Buntentorsteinweg und Woltmershausen Reihenhäuser unterschiedlicher Größe für Kleinbürger und Arbeiter dazu.
Südlich der Friedrich-Ebert-Straße stehen dagegen für Bremen untypische vier- bis fünfgeschossige Wohnblocks mit Klinkerfassaden aus der Zeit um 1930. Und die Gartenstadt Süd entstand 1957 bis 1960 durch die GEWOBA mit zunächst 2.700 Wohnungen als achtgeschossige Scheibenhochhäuser und meist viergeschossige Zeilenbauten.
Wirtschaftlich ist die Nahrungs- und Genussmittelindustrie das Rückgrat: Ab Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich Kaffee, Bier, Schokolade und Zigarren an — das Buntentor war ein Zigarrenarbeiterviertel. Heute stehen hier die Brauerei Beck's und Haake-Beck, die Schokoladenherstellung von Hachez und die Melitta-Kaffeerösterei in der Airportstadt. Im Ortsteil Neuenland liegen der Flughafen Bremen und Airbus.
Und dann das Grün: die größte Grünzone an der Weser mit dem Werdersee und Strandbad, mehrere große Kleingartengebiete auf dem Stadtwerder, in Huckelriede und an der Grollander Ochtum, der 27 Hektar große parkähnliche Friedhof Huckelriede und der Badestrand am Café Sand.
Die Schwerpunkte in der Neustadt
Vorratsmotten in der Lebensmittelindustrie
Rohstoff- und Trockenwarenlager von Brauerei, Schokoladenherstellung und Kaffeerösterei.
Holzwurm in Altbremer Häusern
durchgehende Reihen von etwa 1880 bis 1930 mit originalen Holzbauteilen.
Schaben in Produktion und Hochhaus
Lebensmittelbetriebe mit Produktions- und Lagerflächen sowie Geschosswohnungsbau mit gemeinsamen Strängen.
Marder über die Reihenhausdächer
geschlossene Zeilen mit durchlaufenden Dachflächen neben Kleingärten und dem Friedhof Huckelriede.
Wespennester in den Parzellen am Stadtwerder
Kleingartengebiete, Wallanlagen und Rollladenkästen der Altbremer Häuser.
Silberfische in tiefliegenden Lagen
Marsch- und Deichlagen zwischen Kleiner Weser, Werdersee und Ochtum.
Taubenabwehr an Flughafen und Gewerbe
Flughafen- und Airbus-Hallen, Gewerbebauten und die Scheibenhochhäuser.
Nur für Hornissen gibt es hier keine eigene Seite — der belegte alte Baumbestand fehlt.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Rund um die Uhr erreichbar, Anfahrt in der Einsatzpauschale enthalten, auch links der Weser. Zwei praktische Punkte: In der Gartenstadt Süd und den Klinkerblocks klären wir vorab, ob mehrere Einheiten betroffen sind. Und für Betriebe im Lebensmittelbereich arbeiten wir mit Monitoring und Dokumentation und auf Wunsch außerhalb der Produktionszeiten.
Angrenzend betreuen wir Bremen-Mitte auf der anderen Weserseite, Obervieland, Walle und Hemelingen.
Worauf Sie sich verlassen können
Altbau und Großwohnsiedlung sind zwei verschiedene Aufgaben
und werden auch so behandelt.
Bei Lebensmittelbetrieben
gehört das Monitoring dazu; es ist dort nicht optional.
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