Kleine Häuser, altes Holz
Der Bestand ist unter anderem in der Neukirchstraße erhalten, gebaut vom Eisenbahn Spar- und Bauverein. Dazu kommen die Schlachthofbauten von 1892 mit Turm, Kesselhaus und Magazin.
Ein- und zweigeschossige Häuser haben niedrige, gut erreichbare Dachräume — das ist ein Vorteil: Sie sehen den Balken, unter dem das Bohrmehl liegt, meistens ohne Gerüst. Was Sie dort finden, ist typischerweise Holzwurm in Balkenlagen und Dachlatten, seltener, aber ernster der Hausbock im verbauten Nadelholz.
Warum der Blick unters Dach hier so viel bringt
Weil er in Findorff einfach ist. Wer einmal im Jahr mit einer Lampe unter das Dach steigt, sieht Veränderungen früh — helles Bohrmehl auf dunklem Untergrund fällt sofort auf.
Und weil in kleinen Häusern jedes tragende Bauteil zählt: Ein geschwächter Sparren in einem großen Villendachstuhl ist etwas anderes als in einem zweigeschossigen Reihenhaus. Bei tragendem Holz gilt DIN 68800, und dann wird gerechnet statt geschätzt.
Was Sie sofort tun können
- Mit einer Taschenlampe quer über den Balken leuchten — so sieht man Löcher besser
- Bohrmehl wegwischen, dunkles Papier unterlegen, nach Tagen prüfen
- Die Fundstelle mit Kreide oder Klebeband markieren
- Regenschäden und undichte Dachstellen melden — feuchtes Holz verändert die Lage
- Bei tragenden Balken nicht bohren, nicht keilen, nicht streichen
Häufige Fragen aus Findorff
Unser Haus ist von 1874. Ist ein Befall da nicht normal?
Alte Löcher sind normal, ein aktiver Befall ist es nicht. Die Unterscheidung läuft über nachkommendes Bohrmehl. Genau deshalb steht bei uns die Befundaufnahme vor jedem Angebot.
Wir haben Gewerbe in einem alten Speicher- oder Hallenbau. Machen Sie das auch?
Ja. Bei größeren Holzkonstruktionen prüfen wir zusätzlich die Statikrelevanz und dokumentieren den Befund entsprechend. Sagen Sie beim Anruf, um welche Konstruktion es geht.
Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive
Nachbarschaftlich unterwegs sind wir in Walle, beim Holzwurm in Jugendstilvillen und in Schnoor und Ostertor. Wenn es im Dach poltert statt knistert, geht es eher um Marder in Findorff.
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