Mensen und Küchen der Universität
Eine Mensa produziert in Spitzen und reinigt danach unter Zeitdruck. Restwärme aus Geräten, Feuchte aus Spülbereichen und Nahrungsreste in schwer erreichbaren Ritzen sind die Kombination, in der sich die Deutsche Schabe hält.
Fundorte sind die üblichen: hinter Kühlaggregaten und Kochtechnik, unter Spülstraßen, in Sockelfugen, in Kabel- und Rohrdurchführungen, in Trocken- und Kühllagern. Weil Schaben nachtaktiv sind und bei Licht sofort flüchten, fällt ein Befall oft erst der Spätschicht auf.
Schädlingsmonitoring ist in Lebensmittelbetrieben hygienerechtlich vorgeschrieben; bei Befall kann eine Meldepflicht an das Veterinär- oder Gesundheitsamt bestehen. Wir behandeln mit zugelassenen Ködergelen durch Sachkundige und belegen den Verlauf mit Klebefallen.
Institute, Labore, Technikbereiche
In Instituts- und Technologieparkbauten sind es weniger die Küchen als die Technikbereiche: Versorgungsschächte, Medienkanäle, Serverräume und Geräteunterbauten mit dauerhaft warmer, trockener oder feuchter Umgebung. Teeküchen und Automatenbereiche liefern die Nahrung.
Hier ist der zielgerichtete Einsatz von Ködergel besonders wichtig: In Laborumgebungen ist flächiges Sprühen nicht nur fachlich falsch, sondern auch mit Betriebs- und Probenrisiken verbunden. Wir stimmen Zugang, Bereichsfreigaben und Zeitfenster vorab ab.
Was Sie sofort tun können
- Nicht sprühen in Technikbereichen verteilt das die Population nur in die Schächte
- Ein Tier oder eine Eikapsel sichern; die Bestimmung entscheidet über das Vorgehen
- Teeküchen und Automatenbereiche leerräumen und reinigen
- Lebensmittel nicht in Büros und Laborvorräumen offen lagern
- Sichtung mit Gebäude, Etage, Raum und Uhrzeit melden
- Kartonagen aus Lager- und Technikräumen entfernen
Häufige Fragen aus Horn-Lehe
Wir haben Laborbereiche. Ist das Verfahren dort zulässig?
Ködergel wird punktuell an Verstecken und Laufwegen ausgebracht, nicht flächig vernebelt — deshalb lässt es sich mit Laborbetrieb gut abstimmen. Welche Bereiche wie behandelt werden, legen wir vorher gemeinsam fest.
Es war nur ein einzelnes Tier in der Teeküche. Muss da gleich behandelt werden?
Nicht unbedingt. Erst wird bestimmt: Das harmlose Waldschäbchen kommt von draußen herein und bedeutet keinen Befall — bei einem Campus mit viel Grünfläche ist das ein häufiger Fall. Heben Sie das Tier auf, dann klärt sich das schnell.
Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · kurzfristiger Termin bei akuter Gefahr
Ähnliche Großküchen betreuen wir am St. Joseph-Stift in Schwachhausen, Wohnungsstränge in der Vahr und Veranstaltungsküchen an Stadthalle und Bürgerweide. Auf denselben Dächern geht es um Tauben auf Flachdächern und Attiken.
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