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Ratten · Bremen-Horn-Lehe

Ratten bekämpfen in Horn-Lehe

Das Naturschutzgebiet Westliches Hollerland umfasst 293 Hektar und enthält den Kuhgrabensee; nebenan liegt der Stadtwaldsee mit seinem Campingplatz, dahinter die Wümme und die Gräben des Blocklands. So viel offenes Wasser direkt am Siedlungsrand prägt die Arbeit: Ratten bekämpfen in Horn-Lehe beginnt praktisch immer an einem Ufer oder an einem Grabenrand.

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Wasser rundum

Kuhgrabensee, Stadtwaldsee, Wümme und die Gräben des Blocklands bilden zusammen ein durchgehendes Netz. Für die Wanderratte sind Uferböschungen mit Röhricht und weichem Boden erstklassige Baustandorte — Wasser ist immer da, Deckung auch, und Störungen sind selten.

Der Übergang zur Siedlung ist kurz. Von der Böschung sind es oft nur wenige Meter bis zum ersten Garten, und ab da entscheidet die Futterlage.

Kompost und Campingflächen

Zwei Futterquellen fallen hier besonders auf. Die erste ist der Komposthaufen in Gärten am Siedlungsrand: offene Behälter mit Küchenabfällen sind das, was aus einem Durchgangsweg einen dauerhaften Befall macht.

Die zweite sind die Campingflächen am Stadtwaldsee. Wo saisonal viel gekocht, gegessen und Abfall an festen Standorten gesammelt wird, richten sich Tiere darauf ein — und in der ruhigen Zeit bleiben Baue und Laufwege bestehen.

Wir nehmen Laufwege, Baue und Befallsstärke auf, ködern mit Rodentiziden ausschließlich in gesicherten Köderschutzboxen durch Sachkundige, dokumentieren die Ausbringung und dichten anschließend die Zugänge ab; danach folgt die Nachkontrolle. In vielen Kommunen besteht bei Rattenbefall eine Melde- und Bekämpfungspflicht nach kommunaler Satzung und § 18 IfSG — zuständig ist das Ordnungs- oder Gesundheitsamt, verantwortlich meist der Grundstückseigentümer. Ratten sind Gesundheitsschädlinge und können Leptospirose übertragen.

Was Sie sofort tun können

  • Kompost schließen, Küchenabfälle nicht mehr offen einbringen
  • Abfallbehälter auf Camping- und Freizeitflächen konsequent verschließen
  • Grillreste und Futterschalen abends einsammeln
  • Löcher an Seeufer und Grabenböschung markieren
  • Kot nur feucht und mit Handschuhen entfernen

Häufige Fragen aus Horn-Lehe

Der Befall sitzt im Naturschutzgebiet. Wird dort geködert?

Auf Ihrem Grundstück ja, im Schutzgebiet nicht. Bei einer solchen Lage arbeiten wir an der Grundstücksgrenze und legen den Schwerpunkt auf Abdichtung und Nahrungsentzug. Wir sagen Ihnen offen, wenn die Quelle außerhalb liegt und wer zuständig ist.

Wir betreiben eine Freizeitfläche mit Gastronomie. Wann arbeiten Sie?

Auf Wunsch außerhalb der Betriebszeiten. Bei Publikumsflächen sind unauffällige, gesicherte Köderstellen und eine saubere Dokumentation der Standard — das ist im Gewerbe ohnehin nötig.

Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar · kurzfristiger Termin bei akuter Gefahr ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive

Vergleichbare Gewässerlagen behandeln wir bei Ratten am Neuen Torfkanal und bei Ratten an den Kleingärten der Feldmark Hastedt; die Abfallseite finden Sie bei Ratten am Müllheizkraftwerk. Im Stadtteil selbst sind Mäuse aus dem Hollerland das Herbstthema.