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Hornissen · Bremen-Schwachhausen

Hornissennest in Schwachhausen

Ein Hornissennest in Schwachhausen ist fast immer eine Folge der Lage: Villengrundstücke grenzen hier direkt an drei Flächen mit sehr altem Baumbestand — und alte Bäume mit Höhlungen sind der bevorzugte Nistplatz der Europäischen Hornisse.

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Warum gerade hier

Der Bürgerpark von 1866/1870, der nördlich anschließende Stadtwald und der Riensberger Friedhof von 1875 — eine parkähnliche Anlage und einer der drei großen Friedhöfe Bremens — bilden zusammen den größten zusammenhängenden Altbaumbestand der inneren Stadt. Dazu kommen der Nelson-Mandela-Park und die großen, alt bepflanzten Villengrundstücke selbst.

Hornissen nisten in solchen Lagen in Baumhöhlen, in Schuppen und Nebengebäuden und auf Dachböden — die alleinstehenden Villen und Landhäuser des 19. Jahrhunderts bieten davon reichlich.

Was rechtlich gilt — und warum das gut ist

Die Europäische Hornisse ist nach § 44 BNatSchG in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Töten, Fangen und das Zerstören des Nests sind grundsätzlich verboten. Der Regelweg ist die Umsiedlung durch eine fachkundige Person mit Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde; eine Sofortmaßnahme ist nur bei echter Gefahr für Leib und Leben zulässig und wird dokumentiert.

Und die Entwarnung, die wir am Telefon am häufigsten geben: Der Hornissenstich ist nicht giftiger als der einer Wespe. Der Satz „drei Stiche töten einen Menschen" ist falsch. Gefährlich sind Stiche für Insektengiftallergiker — wie bei jedem Insekt.

Bis wir da sind

  • Abstand halten und den Bereich absperren, wo täglich Betrieb ist
  • Nachts kein Außenlicht direkt am Nest Hornissen fliegen ans Licht
  • Kinder und Haustiere fernhalten
  • Das Nest niemals selbst entfernen oder besprühen: verboten, teuer und gefährlich
  • Bei einem Stich kühlen; bei Atemnot oder Schwellung im Mund- und Rachenraum sofort 112

Häufige Fragen aus Schwachhausen

Das Nest sitzt in einem alten Baum am Grundstücksrand. Muss es weg?

Sehr wahrscheinlich nicht. Ein Nest in einer Baumhöhle abseits der täglich genutzten Wege ist der Regelfall, in dem nichts geschieht — das Volk stirbt im Herbst ab, und das Nest wird im Folgejahr nicht wiederbesiedelt. Wir sagen Ihnen, wo die Grenze zur echten Gefährdung verläuft.

Auf unserem Villendachboden brummt es. Ist das gefährlich für die Bausubstanz?

Nein, Hornissen schädigen kein Bauholz — anders als Holzschädlinge. Was bleibt, ist eine Nestwabe, die nach dem Absterben des Volkes entfernt werden kann. Der Dachboden selbst nimmt keinen Schaden.

Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive · häufig ist die Beratung schon das Ergebnis

Vergleichbare Parklagen behandeln wir bei Hornissen in Horn-Lehe, beim Hornissennest Findorff und in Burglesum. Wenn es doch Wespen sind: Wespennest Schwachhausen.