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Holzschädlinge · Bremen-Vegesack

Holzwurm und Hausbock bekämpfen in Vegesack

An der Weserstraße 22 bis 32 und am Wilmannsberg stehen die klassizistischen Kapitänshäuser, ein Stück weiter das Havenhaus von 1645 bis 1648. Wer in Bremen-Nord mit Holzwurm und Hausbock bekämpfen in Vegesack zu tun hat, arbeitet an Holz, das teilweise fast vier Jahrhunderte alt ist.

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Worum geht es?

Fachwerk, Speicherbalken, Villendachstühle

Der Vegesacker Bestand ist ungewöhnlich vielfältig: die Kapitänshäuser im Klassizismus, Gründerzeit-Villen, das Kito-Packhaus aus dem 17./18. Jahrhundert und das Fachwerk-Verwalterhaus von Schloss Schönebeck aus dem Jahr 1780.

Daraus ergeben sich drei typische Fundorte: Fachwerk, Speicherbalken und Villendachstühle. Speicherbauten sind dabei ein eigener Fall — große Querschnitte, hohe Räume, oft wechselnde Nutzung und Feuchtebelastung über Jahrhunderte.

Fachwerk verlangt eine andere Herangehensweise

Bei Fachwerk liegt das Holz sichtbar in der Wand. Ein Eingriff ist damit immer auch ein optischer Eingriff, und die Bauteile sind fast durchweg tragend. Deshalb gilt hier DIN 68800 und Statik-Sachkunde, und bei geschützten Objekten ist die Denkmalschutzbehörde einzubeziehen.

Praktisch heißt das: erst Befund und Artbestimmung, dann Verfahrenswahl. Das Heißluftverfahren arbeitet chemiefrei, eine Tränkung oder Bohrlochinjektion mit zugelassenen Holzschutzmitteln greift tiefer ins Bauteil ein, und die Begasung ist der anzeige- und erlaubnispflichtige Sonderfall für zertifizierte Fachbetriebe.

Was Sie sofort tun können

  • Fachwerkbalken von außen und innen fotografieren, Löcher markieren
  • Dunkles Papier oder ein helles Tuch unterlegen und nach Tagen auf Bohrmehl prüfen
  • Feuchtequellen suchen: defekte Regenrinne, Spritzwasser, aufsteigende Nässe
  • Speicher- und Dachräume lüften, Lagergut von den Balken wegrücken
  • Auf keinen Fall selbst in tragendes Fachwerk bohren oder Fugen zuschmieren

Häufige Fragen aus Vegesack

Unser Haus ist ein Kapitänshaus unter Denkmalschutz. Ist eine Behandlung überhaupt zulässig?

Ja, aber abgestimmt. Die Denkmalschutzbehörde wird einbezogen, Verfahren und Eingriffstiefe werden festgelegt. Chemiefreie Wärmeverfahren haben bei geschützter Substanz häufig Vorteile.

Im alten Packhaus riecht es muffig und das Holz fühlt sich weich an. Ist das der Holzwurm?

Weiches, nachgebendes Holz kann auf Holzschädlinge hindeuten, aber auch auf einen Feuchte- oder Pilzschaden. Das gehört zusammen begutachtet — sonst behandelt man das eine und übersieht das andere.

Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive

In Bremen-Nord arbeiten wir außerdem am Spiegelhof von 1667 in Burglesum, in Blumenthal und beim Siedlungsbau in Gröpelingen. Auf denselben Dachböden ist Marder auf Hanglagen-Villen ein Dauerthema.