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Ameisen · Bremen-Blumenthal

Ameisen bekämpfen in Blumenthal

Auf der Rekumer Geest liegen Sandwehen und Heideböden — das Naturschutzgebiet Eispohl, Sandwehen und Heideweiher umfasst rund 35,4 Hektar, und für die Heide und die Heideweiher auf der Rekumer Geest ist ein FFH-Gebiet ausgewiesen. Am Geestrücken schließen die Wohngärten direkt daran an. Ameisen bekämpfen in Blumenthal hat deshalb eine sehr konkrete Grundlage: Sand.

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Warum auf der Geest Sandnester entstehen

Sandwehen und Heideboden sind trocken, locker und warm. Für eine Wegameisenkolonie ist das der beste denkbare Baugrund: Gänge lassen sich leicht anlegen, Feuchtigkeit staut sich nicht, die Sonne heizt die oberen Zentimeter auf.

Am Haus zeigt sich das an drei Stellen — unter Terrassenplatten, an Wegkanten und am Sockel. Sichtbar wird es durch feinen Sandaushub in den Fugen und durch eine Laufstraße, die morgens und abends besonders stark befahren ist. Ein Nest an solcher Lage ist meist größer und älter, als die schmale Straße vermuten lässt.

Naturschutzgebiet vor der Haustür: erst bestimmen

Am Gebäude handelt es sich in aller Regel um Wegameisen der Gattung Lasius. Aber in unmittelbarer Nachbarschaft zu Heide- und Geestflächen kommen auch Waldameisen der Gattung Formica vor, und die sind besonders geschützt — ihr Nest darf weder bekämpft noch zerstört werden.

Deshalb steht hier die Artbestimmung vor jeder Maßnahme, und wir sagen Ihnen gegebenenfalls, dass an dieser Stelle nichts passieren darf. Ist die Art unkritisch, wird das Nest lokalisiert, mit Ködergel oder Köderdosen gearbeitet, deren Wirkstoff die Tiere selbst eintragen, danach werden die Laufwege abgedichtet und es folgt eine Nachkontrolle.

Was Sie sofort tun können

  • Die Ameisenstraße nicht wegwischen — ohne sie ist das Nest schwer zu finden
  • Sandhäufchen an Fugen und Sockel liegen lassen und fotografieren
  • Nichts in ein Bodenloch gießen oder sprühen
  • Zucker, Honig, Tierfutter und Fallobst wegräumen oder verschließen

Häufige Fragen aus Blumenthal

Unser Garten grenzt an die Heidefläche. Darf im Garten behandelt werden?

Auf Ihrem Grundstück und bei einer nicht geschützten Art ja. Sitzt das Nest in der Schutzfläche oder handelt es sich um eine geschützte Formica-Art, wird nicht behandelt — dann geht es darum, die Zugänge am Haus dicht zu machen.

Im Sommer flogen massenhaft geflügelte Ameisen. Ist das ein Befall?

Nein, das ist der Schwarmflug: Jungköniginnen und Männchen verlassen für einen Tag das Nest. Der Vorgang ist kurz und natürlich — er zeigt aber, dass in der Nähe ein etabliertes Nest sitzt.

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Im Bremer Norden bearbeiten wir ebenso Ameisen an den Hangwegen in Vegesack und in Burglesum. An denselben Adressen ist Marder auf den Dachböden der Altbauten das zweite Thema.