Anlagen und Industriefassaden in Farge
Tanklager, Kraftwerks- und Werksanlagen haben viele waagerechte Profile, Rohrbrücken, Podeste und Vorsprünge — geschützt und ungestört. Für Stadttauben ist das ein dauerhafter Sitz- und Brutplatz, und weil sie standorttreu sind, bleiben sie über Jahre dort.
Der Kot landet auf Anlagen, Podesten, Treppen und Verkehrswegen. Er ist gesundheitsgefährdend — er enthält Krankheitserreger, Parasiten und Pilzsporen — greift Material an und macht begangene Flächen rutschig. Nicht trocken aufwirbeln, weder kehren noch mit Druckluft abblasen: Der Staub wird eingeatmet. Wir sanieren angefeuchtet, mit Schutzausrüstung und Atemschutz, und desinfizieren im Anschluss.
Alte Großbauten: BWK-Areal, Bunker, Wasserturm
An Bauwerken wie dem ehemaligen BWK-Areal, dem U-Boot-Bunker Valentin und dem Wasserturm von 1928 kommt zur Fläche das Alter. Sims, Gesimse, Fensteröffnungen und Nischen sind über Jahrzehnte zu Brutplätzen geworden, teilweise in großer Zahl.
Hier ist die Reihenfolge wichtig: erst prüfen, ob Nester besetzt sind — Nester mit Eiern oder Küken sind während der Brut geschützt und dürfen erst nach dem Ausfliegen entfernt werden —, dann sanieren, dann die Abwehr montieren. Netze verschließen Öffnungen und Nischen, Spanndraht und Spikes sichern Gesimse, Schrägbleche nehmen Absätzen die Sitzfläche, Elektroabwehr eignet sich für lange gerade Läufe. Töten oder Vergiften ist nach dem Tierschutzgesetz verboten — zulässig ist nur tierschutzkonform montierte Abwehr ohne Verletzungsrisiko.
Was Sie sofort tun können
- Fütterung unterbinden , auch die auf dem Betriebsgelände
- Kot nicht trocken kehren und nicht abblasen — anfeuchten und Atemschutz tragen
- Begangene Podeste, Treppen und Wege bei starker Belastung sperren
- Vor Arbeiten in Nischen und Öffnungen nach besetzten Nestern sehen
- Offene Abfallbehälter im Umfeld schließen
- Bauwerksteil, Höhe und Zugänglichkeit notieren — bei alten Anlagen der entscheidende Punkt
Häufige Fragen aus Blumenthal
An unserer Anlage sitzen sehr viele Tiere. Geht das überhaupt ohne Bekämpfung?
Ja, und anders geht es rechtlich auch nicht. Was hilft, ist die Kombination aus konsequent unterbundener Fütterung, sauberem Umfeld und flächendeckender baulicher Abwehr. Das braucht ein Konzept fürs ganze Objekt, nicht eine Kante.
Kann bei einem denkmalnahen Bauwerk überhaupt montiert werden?
Meist ja, aber mit Rücksicht auf Substanz und Erscheinungsbild. Wir prüfen bei der Begehung die möglichen Befestigungen und schlagen die Variante vor, die hält und den geringsten Eingriff bedeutet — bei akuter Gefahr auch als kurzfristige Zwischenlösung.
Telefon: 0176 4287 6094 · rund um die Uhr erreichbar ab 69 € Einsatzpauschale zzgl. Material und Aufwand · Anfahrt inklusive
In Bremen-Nord betreuen wir außerdem den Museumshafen Vegesack sowie Industriepark und Steindamm. Im selben Stadtteil geht es um Schaben in Siedlungssträngen und Ladenrückräumen.
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